ARCHITEKTUR
Das bestehende historisch wertvolle Hauptgebäude wurde im sogenannten „Bündner Stil“ anno 1907 erbaut und nun sorgfältig restauriert. Die ehemalige historische Substanz ist aus den verschiedenen getätigten Umbauten herausgeschält und erkennbar gemacht worden. Der Anbau aus anthrazitem Sichtbeton knüpft an die Massivität des bestehenden Gebäudes an. Die markanten Elemente des Altbaus wurden neu interpretiert und im Anbau übernommen. Dadurch entsteht eine Beziehung zum Kontext des Bestands. Beide Gebäude sind als selbständige Volumen erkennbar, entwickeln aber zusammen ein zeitloses, sich ergänzendes Ensemble.
Das Sockelgeschoss an der Strassenpassage verbindet die beiden Gebäudekörper. Dadurch erhält das Haus einen prägenden Halt und eine unverkennbare Adresse.
MATERIALISIERUNG
Die Materialisierung des Innenausbaus sowie der Entwurf der Möblierung führen die Strategie des äusseren Enwurfkonzepts im Gebäudeinnern weiter. Neben dem Verkaufslokal der Zuckerbäckerei ist der neue Restaurationsbetrieb, welcher Weinbar, Café, Grill und Restaurant zu einem gesamten kulinarischen Höhepunkt vereint, zu finden. Zentrales Element ist der Grill, welcher durch das von überall einsehbare Feuer, Wärme und Geborgenheit vermittelt, aber auch in erster Linie für die Zubereitung diverser Köstlichkeiten bestimmt ist. Der komplett durch uns geplante Innenausbau wurde vorwiegend mit heimischen Materialien ausgeführt, wie zum Beispiel die Wandverkleidung aus Engadiner Lärche oder der Bartresen aus bruchrohem Luserna Gestein. Der Besucher kann nebst dem traditionellen Handwerk der Zuckerbäckerei und dem authentischen Restaurationsbetrieb einen Moment „Engadin“ miterleben.














