Um dem lokalen Gewerbe zusätzlichen Raum zu bieten, wurde in Sils die bestehende, kleine Gewerbezone erweitert. Die Erweiterung erfolgte in der Ebene in Richtung Silvaplanersee. Da dieses Gebiet lawinengefährdet ist, musste bergseits eine schützende Betonwand errichtet werden. Vor diesem Hintergrund wurde das Konzept der «Umzäunung» weiterentwickelt und zur Strassenseite hin mit Holzverkleidungen sowie später mit vertikalen Photovoltaikanlagen ergänzt.
Zu Beginn der Überbauung konnten zwei Gewerbehallen realisiert werden: ein einfacher Materialunterstand sowie eine grosszügige Gewerbehalle in Holzbauweise. Die Gebäude wurden so konzipiert, dass sie künftig flexibel erweiterbar und vielseitig nutzbar sind. Dank der gewählten und eigens entwickelten Materialisierung konnte die Bauzeit deutlich verkürzt werden. Das zugrunde liegende Gebäuderaster ermöglicht variable Innenraumaufteilungen und unterschiedliche Nutzungen.
Aufgrund der vorgegebenen Parzellierung und deren maximaler Ausnutzung entstanden tiefe Bauvolumen, die über Dachaufbauten natürlich belüftet und belichtet werden.













